#005 Cocaine oder Die Lust zur Hingabe

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"Cocaine oder Die Lust zur Hingabe" so lautet der Titel des Romans den ich am Wochenende gelesen habe. Geschrieben wurde er von Joe Waters und läuft unter der Rubrik "Homoerotischer Kriminalroman". Wie komme ich auf dieses Buch? Nun da ich sowohl ein großer Freund von Krimis als auch des Yaoi (Mann liebt Mann ^^) Genres bin, dachte ich es könnte interessant sein mal Beides in einem zu haben. Ob das Ergebnis zufriedenstellend war? Das verrate ich am Ende dieses Eintrags. ^.~

Die Geschichte handelt von dem schwulen FBI Agent Aiden Robineaux, der wegen eines Drogenfalles mit der Mordkommission zusammenarbeiten soll. Er wird Sergeant Joe Hooker zugeteilt, für den er sofort Feuer und Flamme ist (ja wir dürfen das Genre nicht vergessen! xD). Joe, der Frauenschwarm und überzeugter Hetero verhält sich Aiden gegenüber ziemlich feindselig - kein Cop mag es wenn ihm jemand in seinem Fall rumpfuscht... Oder sollte noch etwas anderes dahinter stecken? Aiden gibt sein Bestes trotz Ablehnung und seiner "Schwäche" für Joe professionell zu bleiben, was aber nicht immer leicht fällt. Schließlich will ein Fall geklärt werden... Gut soviel sei verraten, die Beiden kommen sich näher, denn auch Joe beschäftigt Aiden ungemein, auch wenn er sich erst mal darüber klar werden muss, was es denn bedeutet schwul zu sein.

Also ist der Genremix gelungen? Sagen wir mal, teils teils. Der Schwerpunkt des Romans liegt ganz klar auf der Liebesgeschichte und der Erotik. Und dieser Teil ist äußerst gelungen. Waters hat sich trotzdem bemüht auch für den Kriminalpart eine plausible und spannende Handlung zu finden. Diese nimmt allerdings nur einen sehr kleinen Rahmen ein. Man ertappt sich bei Lesen immer wieder, Seitenabschnitte nur zu überfliegen, weil die Spannung eher darin liegt: Wann kriegen sie sich nun endlich?

Fazit:

Ganz zu Anfang des Buches steht: "Orte, Geschehnisse und Personen sind frei erfunden..." (der Teil dürfte allen noch bekannt sein) "... Auch die Sexszenen sind reine Phantasie und erheben keinen Anspruch auf Machbarkeit oder moralische Kompabilität." Ein schöner Satz der vor allem eins klarmachen sollte: Hier geht es zur Sache und es wird nichts umschrieben. Wer also "nur" einen Krimi sucht oder mit solchen Details nichts anfangen kann, lässt unbedingt die Finger davon; wer keine homosexuellen Protagonisten mag sowieso. Alle anderen, die gerne mal eine erotische Liebesgeschichte der etwas anderen Art lesen wollen und einfach nur Unterhaltung suchen, werden bei diesem Roman bestens bedient.

 

20.9.10 17:55

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Melanie / Website (20.9.10 18:06)
Mein nächstes Buch, an dem ich mich in Oktober vergreifen werde. * U *


Melanie / Website (20.9.10 21:02)
Ich glaube, wir könnten gut miteinander harmonieren. Ich liebe Yaoi und Krimis... Und die Geschichte hier erinnert mich irgendwie an Sexy Effect 96. *v*


Belisar (21.9.10 07:27)
xD Ja stimmt die hat was davon. Es gibt, wie ich vor kurzem festgestellt hab, eine ganze Reihe an Büchern mit diesem Genremix. Überwiegend allerdings auf Englisch. Scheint sehr beliebt zu sein. ^.~

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